Ich mag Hunde, aber…

Ich mag Hunde, aber sie sollten:
• sich als süßer Welpe schnell Manieren aneignen und ihr Geschäft nicht einfach auf dem Parkett in der Wohnung erledigen,
• die Hundeschule mit Bravour durchlaufen,
• keine anderen Hunde anfallen,
• nicht ungefragt bellen oder knurren,
• nicht stinken, Ausreden sind auch keine nassen oder feuchten Umgebungen im Freien,
• nicht im Dauerregen, Schnee oder bei Wetterkatastrophen ausgeführt werden wollen,
• nicht an der Tür kratzen, wenn man gerade ach so beschäftigt ist oder Besuch hat,
• nicht älter werden,
• nicht krank werden,
• nicht durch Fettleibigkeit glänzen,
• sich in Urlaubszeiten in Luft auflösen,
• nicht teuer sein,
• und nicht die Wohnung oder das Haus verwüsten,
aber ansonsten mag ich Hunde.

Social Network Clutter

Inspiriert von dem folgenden Werk über Social Media ist der heutige Artikel entstanden. Soziale Netzwerke sind wichtig. Daran hat sich bis heute auch nichts geändert. Das Netzwerken in den Onlinewelten steht dieser Forderung auch in nichts nach. Im Gegenteil. Das sogenannte „Social Networking“ im Web unterstützt die Netzwerkbildung. Schnell und unverbindlich können sich Interessierte über ein bestimmtes Thema austauschen. Der Informationsaustausch findet dann aber nicht nur im Web statt. Man trifft sich und diskutiert real, tauscht Meinungen und Erfahrungen aus, entwickelt sich weiter. Das Online-Leben, wie ich es gerne nenne, ist ein wichtiger Bestandteil geworden – ja das ist es.

ABER es gibt für mich gerade ein Problem. Neue Netzwerke und Anwendungen sprießen wie nichts Gutes aus dem Boden und es wird langsam schwer den Überblick zu behalten, wer, wann, in welchem Netzwerk, zu welchem Thema, was gesagt hat. StudiVZ, Facebook, Twitter, Xing und die gängigen IM’s Pidgin (ICQ Engine) und Skype für den Live-Kontakt, um nur einmal die für mich gängigsten Favoriten zu nennen. Jeder präferiert ein anderes Tool, hängt in einem anderen Netzwerk ab. Um sie alle unter einen Hut zu kriegen, muss ich mich, auch wenn mein primäres Interesse nicht mit der Ursprungsintention des Netzwerkes übereinstimmt, in diesem anmelden und rumidlen und das alles für ein bisschen Kontakt. Ich bin dann also in zehn verschiedenen Netzwerken angemeldet und bin damit vermutlich noch jemand der eigentlich von Überschaubarkeit sprechen sollte, wenn ich sehe, was sich andere Menschen im World Wide Web da so zumuten.

Mein Wunsch. Bisher sind die meisten dieser Netzwerke ja so aufgebaut, dass sich zunächst erst einmal alle Benutzer anmelden sollen und dann im Nachhinein durch Gruppen zu bestimmten Themen oder Foren oder anderen Möglichkeiten ihre Interessen vereinen. Das ist auch ein super Prinzip, nur hilft es mir bei meiner Problematik nicht – und ich nehme jetzt einfach mal an, dass ich damit nicht der Einzige bin – weiter. Mein Wunsch wäre also eine einzige Plattform. In dieser Plattform können sich alle vereinen. Die Benutzer können Tags für ihre Interessen angeben und können sich so sammeln und genau das tun, was sie auch in den anderen Netzwerken tun. Natürlich sind auch die anderen Funktionalitäten weiterhin möglich. Die Basis dafür haben die vorhandenen Marktführer bereits gelegt. Natürlich würde dann plötzlich nur noch einer das große Geld verdienen, sofern man sich nicht für eine werbefreie Lösung entscheidet. Werbefrei – wohl eher nicht. Ich sehe ein, dass ab einer bestimmten Personenanzahl und dem damit verbundenen Traffic der ehrenvolle Samariter schnell Insolvenz anmelden muss. Da es ziemlich unwahrscheinlich ist, dass ich diesen Single-Network-Zustand noch miterleben werde, habe ich einen zweiten Wunsch, der sich eher realisieren lässt.

Mein zweiter Wunsch sieht eine Software vor, die es mir ermöglicht in einer Anwendung den Überblick über alle denkbaren Netzwerke zu haben. Kontaktverwaltung und –pflege, Interessenaustausch und Dokumentenverwaltung. Im Grunde die gesamte Funktionalität von allen vorhandenen und neu aufkommenden Netzwerken, vereint in einem Tool, dass sich genau dieser Möglichkeiten die von den Portalen angeboten werden, bedient und sie ansprechend einfach für den Benutzer zusammenfasst. Einfach soll hier nicht billig heißen. Es soll den Benutzer über Module Funktionalitäten zu seiner persönlichen Umgebung hinzuzufügen lassen. Die Idee ist sicherlich nicht neu, vereinzelt gibt es solche Anwendungen ja bereits. Tweetdeck stellt so eine Alternative dar, allerdings ist das Netzwerkspektrum, welches angebunden werden kann hier ziemlich beschränkt. Ich möchte in dieser Hinsicht nicht beschränkt werden. Ich möchte auch nicht zig verschiedene Anwendungen installieren, die jeweils wieder nur einige Netzwerke unterstützen. Ich denke ich habe klar formuliert was ich möchte und vielleicht steht die Lösung ja bereits in den Startlöchern und wird bald released. Man kann ja nie wissen was am nächsten Tag im Internet veröffentlicht wird, was – auch wenn man anfangs skeptisch ist – einem bald das Leben um einiges leichter macht. In diesem Sinne hoffe ich, dass der Weihnachtsmann meinen Wunsch mitbekommen hat und wünsche allen Bloggern in diesem Online-Universum fröhliche Weihnachten.

Einfach Hardcore!

Heute mal ein bissel Werbung – wirklich nur ein ganz kleines bisschen. Eigentlich ist es auch gar keine Werbung, vielmehr eine Empfehlung für eine wirklich gute Sache. Einige in meinem Bekanntenkreis nennen es nur Lärm, ich nenne es Musik, aber da darf ja auch jeder seinen eigenen Geschmack haben. Gottseidank! Der Titel verrät es eigentlich schon. Ich bin eigentlich gegen diese ganze Anglizismenverwurstung, aber mir fällt hier einfach keine gescheite Übersetzung ein. Selbst wenn es eine gäbe, ginge vermutlich der Sinn verloren.

Nun aber zum Thema, es geht um einen jungen Herren aus Canberra, Australien. Dieser hat es sich vor einigen Jahren zur Aufgabe gemacht die Welt dank dem Internet mit elektronischer Musik zu versorgen. Feinste Hardcore-Music gemixt in seinem Schlafzimmer und über das Internet in unsere Ohren transportiert. Angefangen, wie viele mit einfacher DJ-Software, heute professionell am Agieren mit allerlei Kram, den sich so man einer wünscht, der dieser Leidenschaft auch nachgeht. Unten nun also eingebettet eins seiner neusten Werke. Interessierte sollten sich auf jeden Fall auch mal in seinem Youtube-Channel umsehen. Da gibt es noch mehr gesundes auf die Ohren.

Weitere Informationen zu ihm selbst und seinen Projekten gibts außerdem auf seiner Website unter djcotts.com.au.

Gedücht!

Ich bin erpicht, von diesem Gedicht.

Es erfreut mein Herz, es ist nun frei von Schmerz.

Die schönste Zeit des Jahres, bringt nicht nur bares.

Der Weihnachtsbaum, das wird ein Traum.

Ein wenig Schnee, tut keinem weh.

Die vierte Kerze brennt, die Zeit rennt.

Dinge, die keiner wissen will

Da sind wir aber froh, dass man auch als Weltmeister (Robert Herting) weiterhin Klopapier kaufen wird. Dabei dachte ich doch eigentlich mit zunehmendem Ansehen und Aufstieg würde man dies mit Samt und Seide verrichten. Achja.. wer ist Paul Biedermann? Ich hätte Louis van Gaal zum Sportler des Jahres gewählt. Und wer ist Matthias Steiner? (Name richtig geschrieben?) Fehlende Einblendungen vom ZDF halten mir diese Informationen vor. Ahh.. das ist der Gewichtheber. Jetzt erkenn ich ihn auch. Kleider machen Leute und die neuen Anzüge bei der Schwimm-WM machen Weltmeister. Im Hintergrund hämmert Rammstein. Seid ihr bereit? Wir sind bereit. Biedermann schlägt Phelps. Vierzehn mal Weltmeister ist ja auch genug. Jetzt darf mal ein anderer ran. Das emotionale Feuerwerk erlebte er, einmal im Leben, ein besonderer Moment. Wiederholbar? Den Anzug darf er in Zukunft nicht mehr benutzen. Rein in die Hose von … wie hieß noch gleich die bekannte Firma die diese Aquaschlüpper produziert?

Nun wird der Arme auch noch Live und in Farbe in Verlegenheit gebracht. Mit 5 Jahren hat er nicht die Seepferdchenprüfung bestanden. An den 25 Metern sei er gescheitert. Dafür schenkt ihm das ZDF eine grün gemaserte Badehose – mit Seepferdchen. Glückwunsch.

Betrug im Sport ist das nächste Thema. Gewinnen um jeden Preis. Wer nicht gewinnt, kauft sich eben gute Spieler. Oft funktioniert das. Manchmal aber auch nicht. Siehe Bayern in den ersten Spielen der Fußball Bundesliga. Das alleinige besitzen von hochrangigen Egos, ähh.. Spielern, nützt nicht viel, wenn diese nicht am gleichen Strang ziehen. Das ist nicht nur im Fußball so. Das ist eigentlich überall so. So einfach lassen sich Siege nicht mit Geld erkaufen. Wirklich nicht? Gedopte Teilnehmer feiern „Erfolge“, nicht-gedopte Personen müssen mit Sperren leben. Wo ist die Gerechtigkeit geblieben? Was ist denn in diesem Zusammenhang überhaupt noch gerecht? Sport ist doch Wettbewerb oder nicht? Wetten ist doch auch Wettbewerb, nämlich der, den besseren Riecher zu haben. Ist Wettbetrug dann nicht auch Wettbewerb? Der Wettbewerb im sich nicht erwischen lassen. Das Wetteifern auf einer anderen Ebene. Verstößt gegen Gesetze, ist nicht Recht. Fasziniert die Menschen, erfreut die Medien, ist Bestandteil des Systems. Der wahre Künstler ist der, der sich beim Betrügen nicht erwischen lässt.

Mal was anderes. Wussten Sie, dass „Bulletin“ ein Wort ist was in einem deutschen Fremdwörterbuch geführt wird? Ich höre das ab und an im Zusammenhang mit Bekanntmachungen zum Thema Sicherheit im IT-Bereich. Ich sollte öfter in diesem Buch stöbern. Es stehen noch 54999 Begriffe aus, die entdeckt werden wollen. Wer das wissen will? Keiner, aber davor habe ich ja bereits im Titel gewarnt.